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In vielen Ländern dieser Erde ist die medizinische Versorgung nicht annähernd so flächendeckend, wie zum Beispiel in Europa
- der Weg zum nächsten Arzt oder Krankenhaus weit. Bei vielen Verletzungen aber ist das A und O die Erstversorgung der blutenden
Wunde, des gebrochenen Beins, der Schuss- oder Minenverletzung.
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| Wer einen verletzten Motorradfahrer helfen will, darf nicht eilfertig den Motorradhelm abnehmen. |
Hilfe wäre da schon der Freund, Bekannte, Nachbar, der in Erster Hilfe ausgebildet ist oder zumindest über Grundkenntnisse
verfügt. Diesen Gedanken aufgreifend, bieten wir in Zusammenarbeit mit dem Bayrischen Roten Kreuz einen Grundlagenkurs in
Erster Hilfe für AsylbewerberInnen an. Hier werden die "lebensrettenden Sofortmaßnahmen", die "Notruf/Rettungskette", das "Retten aus
einem Fahrzeug", die "Erstversorgung" von Wunden u. ä. vermittelt. Neben theoretischen Unterrichtseinheiten wird im Rahmen
von praktischen Übungsaufgaben das erlernte Fachwissen vertieft und gefestigt.
Geplant ist, die Qualifizierungsmaßnahme um zwei weitere Bausteine zu erweitern. Und zwar Prävention und Umgang mit verschiedenen Krankheiten: Hier werden die Flüchtlinge speziell über Erkrankungen wie HIV, Tuberkulose, Malaria, Tetanus usw. sowie Ansteckungsgefahren,
Prävention und Impfung bzw. Hygiene aufgeklärt. Bei der Säuglingspflege sind u.a. Grundbedürfnisse und Ernährung des Säuglings, Unfallverhütung, Praktische Übungen im Baden, Wickeln, Anziehen und
Tragen, sowie Veränderung der Paarbeziehung der Inhalt.
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Die Qualifizierungsmaßnahme bietet außerdem die Möglichkeit, wichtige und neue Impulse zur medizinischen Versorgung, sowie
ggf. neue Perspektiven zur Sicherung des eigenen Lebensunterhaltes im Heimatland zu geben. So kann bspw. das Interesse und
Erlernen an einem Sanitäts- oder Krankenpflegeberufes geweckt werden, welches neue berufliche Optionen im Heimatland aufzeigt.
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