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Situation: In den Gemeinschaftsunterkünften für Asylbewerber lebt eine Vielzahl von Flüchtlingen, die hier in Deutschland keinerlei Perspektive
haben. An der freiwilligen Rückkehr hindert sie oft die Angst des "Gesichtsverlustes". Sie wollen und können nicht mit leeren
Händen, bzw. als "Versager" nach Hause zurückkehren. Denn auf die Unterstützung der Familie können die meisten nicht hoffen
und stehen so in einer Sackgasse ohne die Möglichkeit zu einem Neustart in ihrem Heimatland.
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Ansatzpunkt der Maßnahme: Den Flüchtlingen soll neues Know How vermittelt werden, mit dem sie auch ihren Lebensunterhalt im Heimatland bestreiten können.
So haben sie eine Möglichkeit zur Rückkehr in Würde. Das oft als unlösbar erscheinende Problem des "Gesichtsverlustes" könnte
überwunden werden und gleichzeitig kann die Grundlage für einen Neuanfang gelegt werden, indem ihnen neue Optionen aufgezeigt
werden.
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Umsetzung:
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| Solarkocher in Selbstbauweise erstellt |
- Die Flüchtlinge bekommen im Rahmen von Infoveranstaltungen in den Gemeinschaftsunterkünften einen Einblick in den Nutzen und
die Vorteile von Solarenergie, sowie die Anwendungsmöglichkeiten in den jeweiligen Heimatländern.
- In einem zweiten Schritt bekommen sie durch Fachkräfte einen praktischen Qualifizierungskurs. Dort lernen sie, wie durch einfachste
Technik und Materialien Solar-Geräte in Eigenbau entstehen können, die in den Heimatländern von Nutzen sind, bzw. dort schon
in konventioneller Form in Gebrauch sind (z.B. Solar- Kocher).
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Dabei wird beachtet, dass zum Bau ausschließlich Materialien verwendet werden, die in den Zielländern kostengünstig zur Verfügung
stehen (z.B. Recycling - Materialien). Außerdem müssen die Anwendungsmöglichkeiten den örtlichen Lebensgewohnheiten entsprechen
bzw. entgegenkommen. Nur so kann mit einer Akzeptanz der Solartechnik gerechnet werden. Neben der praktischen Bauanleitung wird im Kurs auch vermittelt, wie die Solar-Technik im Heimatland am besten vertrieben
und wie eine eigene, kleine Werkstatt gegründet werden kann.
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Eine Existenzgründungsbegleitung findet nach Bedarf durch die ZRB in Augsburg statt. Die ZRB kann die geschulten Flüchtlinge anschließend finanziell bei der Existenzgründung im Heimatland unterstützen (z.B. mit Material, Werkzeug....). Die Qualifizierungsmaßnahme kann so eine neue Möglichkeit zur Existenzgründung bei einer freiwilligen Rückkehr schaffen, die den Flüchtlingen eine Perspektive im Heimatland eröffnet und auch die dort ansässige Bevölkerung aktiv mit einbezieht in den Reintegrationsprozess.
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Auf der Internetseite http://www.solar-kochstudio.de ist der Bau von Solarkochern ausführlich dargestellt.
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| Solarkocher im Einsatz |
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Die Kurse sind kostenlos. Eine Verpflichtung für die Teilnehmer zur Ausreise besteht nicht.
Termine: siene Aktuelles
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Mehr Infos:
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Sonja Schipf: Tel: 0821 / 508 31 45 E-Mail s.schipf@zrb-suedbayern.de
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