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Direkthilfen
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- Unterstützung bei der Beschaffung von Reisedokumenten
- In enger Zusammenarbeit mit IOM (International Organisation for Migration) vermitteln wir Flug- und Bahntickets und zahlen
vor Ort auch Hilfen nach dem REAG- und GARP-Programm von IOM aus.
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Darüber hinaus haben wir als Beratungsstelle die Möglichkeit, direkte Hilfe in Notfällen zu leisten. Dies geschieht vor allen
Dingen:
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als Reintegrationshilfe
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| Herr N. wollte in sein Heimatland Kenia zurückkehren. Sein Vater ist jedoch verstorben und zu seiner Mutter sowie zu seinen
Geschwistern hat er den Kontakt verloren, da sie als Nomaden im Grenzgebiet zu Somalia lebten. Da Herr N. nun keine Unterkunft
oder Unterstützung im Heimatland finden würde, unterstützte ihn die ZRB mit einer Reintegrationshilfe. Hiermit konnte er ein
Zimmer anmieten und Lebensmittel kaufen bis er Arbeit gefunden hat und seinen Lebensunterhalt selbst bestreiten konnte.
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als Transportkostenzuschuss
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| Die Familie A., ein Ehepaar mit drei Kindern, reiste nach einer intensiven Beratung und einer ausfühlichen Diskussion über
die zu erwartenden Schwierigkeiten und Gefahren gemeinsam nach Suleymania / Irak aus. Die Familie hatte eine Asylanerkennung erhalten
und lebte schon länger in einer Privatwohnung. Da nach fünfjährigem Aufenthalt in der Bundesrepublik umfangreiches Gepäck
vorhanden war, bezahlte die ZRB den Transport mit einem gemieteten Kleinbus von Augsburg nach München zum Flughafen und übernahm
die anfallenden Kosten für das Übergepäck.
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als Hilfe zur Existenzsicherung (leider derzeit nicht möglich!)
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| Die 88 jährige Frau L. ( unbefristete Aufenthaltserlaubnis als jüdischer Kontingentflüchtling) kehrte im in die Ukraine zurück.
Ihr Sohn, der noch in der Ukraine wohnt, organisierte eine private Pflegeperson und eine Unterkunft. Die ZRB übernahm diese
Kosten für die ersten zwei Monate und sagte bei einer entsprechenden Rückmeldung und Nachweisen zu, darüber hinaus noch weitere
Hilfe zu leisten.
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als individuelle Hilfe, z.B. bei Krankheit, Invalidität oder Alter
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| Herr S. lebte seit langem mit einer Aufenthaltserlaubnis in Deutschland. Er litt unter schweren Herzproblemen, Arteriosklerose
und degenerativen Wirbelsäulenerkrankungen. Trotz dieser schlechten gesundheitlichen Situation und den geringen medizinischen
Hilfsmöglichkeiten im Irak entschied sich Herr S. für eine Rückreise. Die ZRB übernahm die Kosten für die notwendigen Medikamente
für die ersten sechs Monate nach der Rückkehr.
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